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10.05.2012

13.03.2012

michael kiwanuka - home again




vorfreude ist bekanntlich eine glückshormonfabrik. die belohnung wird erlebt, bevor die belohnung eigentlich eintrifft. das ist insofern bemerkenswert, als dass wir dem ersehnten gegen- respektive zustand mit einer völlig anderen erwartung begegnen. in unserer vorstellung lassen wir uns von ihm beseelen und hoffen darauf, dass er uns des verlangens nach ihm entledige. in seiner erreichbarkeit liegt viel eher die auflösung des glücks, als dass es darin begründet läge.

michael kiwanuka nun hat die vorfreude nach kräften genährt, mit sogenannten extended plays. der weg zu seinem nun erschienen debut album home again war deshalb ein einziger ritt auf wilden glückshormonen. damit jedoch nicht genug: der zauber hält an - was den merkfähigeren lesern als widerspruch zur eingangs aufgeworfenen these auffallen dürfte. gleichzeitig stützt es - und das ist ungemein viel wichtiger! - unsere innigste überzeugung, dass musik der lohnendste, direkteste, rückschlagärmste und fortwährendste weg richtung glückseligkeit ist.

auf michael's soundcloud sind die meisten stücke von home again versammelt. tut euch und der welt einen gefallen: hört mehr solche musik. die ahnengalerie von terry callier über jon lucien bis john martyn und robbie robertson oder levon helm lässt danken.

07.01.2012

he taught me to burn

ein hitziges folk-soul fest zu beginn des drachenjahres.








big maybelle - 96 tears

brenda lee - the crying game

marie owens - the devil's song

howard tate - shoot 'em all down

cooley/munson - sightly sue

mauroks - susan

france gall - les petits ballons

helen banks - do you know

gunga din - crabcakes

orchestre du bawobab - kelen ati len

raymond winfield - things could be better

howard tate - stop

04.01.2012

tim buckley - die musik der sirenen





tim buckley war ein aussergewöhnlicher musiker. als komponist und liederschreiber bewegte er sich ausserhalb der gängigen konventionen. dem konsens des protestlieds, der zu jener zeit an west- und ostküste zelebriert wurde, entsagte er mit der melancholie seiner folksongs bereits auf den ersten beiden alben. buckley's extensives stimmspektrum ist das vordergründige alleinstellungsmerkmal seiner musik und gleichzeitig der grund ihrer verstörenden ausdruckskraft. sie irritiert und provoziert eindringlich ein unmittelbares urteil. mal treiben einem ihr wehklagen, das fisteln und stöhnen die schamröte des zufälligen voyeurs ins gesicht, mal stellen sich einem die nackenhaare auf, wenn sie von dämonen und geistern getrieben gellt und kreischt. an ihr allein entscheiden sich wohlgefallen oder zerwürfnis.

tim buckley's karriere ist in ihrem verlauf unvergleichlich. sein künstlerisches repertoire war von einer rücksichtslosen unzeitigkeit geprägt und entzog sich konsequent der herkömmlichen, kommerziellen verwertung. buckley legte keinen wert darauf, mit einer aktuellen aufnahme auf konzerttournee zu gehen. er hielt sich nicht auf, mit der darbietung seiner errungenschaften und bewegte sich nach der fertigung eines albums bereits in komplett anderen klanglichen sphären. die zuneigung des publikums beschränkte sich so stets auf eine gewisse aufnahme und konzentrierte sich nie auf den künstler selber.

zuschreibungen liess buckley gnadenlos ins leere laufen. mit den experimentellen auswüchsen seiner musik schien es zudem so, als ob buckley es geradezu darauf anlegte, die kleine anhängerschaft zu quälen und ihr trotzig die tür zu weisen. diese schaffensart lässt einen unbändigen verwirklichungsdrang vermuten, der selbst unter hohem leidensdruck - man nehme da beispielsweise das manko finanzieller mittel, mit welchem buckley zeit seines lebens zu kämpfen hatte - nicht versiegte. alles an ihr zielt hin, auf das rastlose verglühen im enthemmten eifer.





die bedrückende polarität tim buckley's musik hinterlässt tiefe spuren. gewährt man ihr die uneingeschränkte entfaltung, entsteht ein schauerlicher hang zu ihr. ich kann nicht umhin, als den gefallen an ihr pathologisch gefärbt zu sehen, einer doppelbindung nicht unähnlich. denn keine musik, die ich kenne, spielt erbarmungsloser mit zuckerbrot und peitsche. selbst die momente totaler harmonie tragen den keim der verwüstung in sich - und man sehnt sie sich herbei, nur dass es schnell wieder vorüber sei.
trotz ihrer kompromisslosigkeit ist die musik nicht selbstbezogen oder unzugänglich. bitter aber schmeckt die musik von tim buckley, gerade in ihren lieblichsten passagen.




tim buckley - driftin' (lorca)





tim buckley - buzzin' fly (happy sad)





tim buckley - phantasmagoria in two (goodbye and hello)





tim buckley - venice mating call (live at the troubadour 1969)





tim buckley - valentine melody (s/t)





tim buckley - sweet surrender (greetings from l.a.)

05.09.2011

tell me a song



fatigue universelle




ein lied, das vor rund fünfzig jahren angestimmt wurde und dessen wahrheitsgehalt sich wohl - je älter es wird - desto mehr verdichtet:





bob dylan & the band - too much of nothing (the basement tapes)


Too much of nothing
Can make a man ill at ease
One man's temper might rise
While another man's temper might freeze
In the day of confession
We cannot mock a soul
Oh, when there's too much of nothing
No one has control.

Say hello to Valerie
Say hello to Vivian
Give them all my salary
On the waters of oblivion

When there's too much of nothing
It can cause a man to weep
He can walk the streets and boast like
Of what he'd like to keep
But it's all been done before
It's all been written in the book
And where there's too much of nothing
Nobody should look

Say hello to Valerie
Say hello to Vivian
Give them all my salary
On the waters of oblivion

And too much of nothing can make a man a liar
It can cause one man to sleep on nails
It can cause others to eat fire
Everybody's doin' somethin'
I heard it in a dream
But when there's too much of nothing
It just makes a fella mean

Say hello to Valerie
Say hello to Vivian
Give them all my salary
On the waters of oblivion

28.06.2011

bastard post

zwei songs. 1969 vs. 1972. entscheidet selbst.






ein intro, wie dieses, ist balsam auf die hitze-geschundene seele. drag city hat newbury's wegweisende alben - drei an der zahl - als kleines box set wiederveröffentlicht. es dauert eine weile, bis die schmierige country-fassade durchdrungen ist und der genuss am herausfordernden hörerlebnis überhand gewinnt. die instrumentale färbung von newbury's songs ist für den teils noch puristischen country der sechzigerjahre erstaunlich versatil. der herr steht dann auch eher in der tradition des nationalen troubadour-maskottchens randy newman, als in derjenigen von hank williams oder woody guthrie.


mickey newbury - t. total tommy (an american trilogy)









als sub-label sollte mowest der hit-fabrik motown die option bieten, mit ihren produkten eine neue zielgruppe anzusprechen. mit psychedelischen elementen und produktionen, die eher auf die "weissen" charts hinzielten, sollten die weissen kids der westküste ein gefühl für den groove entwickeln. die rechnung ging am ende nicht auf. übrig geblieben sind einige prachtvolle songs, die nun von light in the attic als label sampler wiederveröffentlicht wurden. davon gibt's hier den berauschenden titeltrack.


odyssey - our lives are shaped by what we love (motown's mowest story 1971 - 1973)

04.05.2011

a quick one




randy newman - let's burn down the cornfield (12 songs)




in der federlande wird jeweils kurz vor dem heranziehenden gewitter
diese orakelhafte weise mit dem auffrischenden wind
über rauschende baumkronen getragen

-alles spannt sich
alles ist einatmen.
bis das erste grollen sich löst
und das gefecht um eine neue welt entfacht

21.03.2011

bastard post

zwei songs. 19?? vs. 2011. entscheidet selbst.







zu finden ist der grossartige lynsey de paul song auf sinatra's 99er compilation how does it feel?. wenn jemand weiss, wann der song von sinatra aufgenommen wurde - holler please.

nancy sinatra - sugar me







6' in gottverlassener dunkelheit ums haus tappen, tastend nach der eingangstüre. sowas passiert, ehrlich. und wenn um des zufalls willen genau dieser track - welcher übrigens eben jene 6' dauert - auf deinem player gespielt wird, just in diesem markerschütternden moment - dann fällt selbst der ungläubigste vom glauben ab.

das sehnlichst erwartete creep on creepin' on des unsäglichen timber timbre steht für den 5. april an.


Timber Timbre - Black Water by Arts & Crafts

27.02.2011

arthur russell

hey, it's arthur russell day!




bald ist der transzendentale künstler 19 jahre tot. fällt jemandem posthum anerkennung für sein schaffen zu, wird meist nicht mehr zwischen einzelnen schaffensphasen unterschieden. die person wird aufgrund ihres status' geehrt, welchen sie zu lebzeiten inne hatte. akzente und einzelne werke fallen diesem retrospektiven überblick zum opfer.

gerade bei einer person, wie sie arthur russell war, lohnt es, genau zu differenzieren. sein genie ist nicht auf jedes seiner werke gleichmässig verteilt. will man seine diskographie einer eingehenden betrachtung unterziehen, sollte man sich eine jahreszeit lang zeit nehmen. mindestens. nicht weil sein werk so weitläufig ist, sondern weil es in sich dermassen verschieden ist. beschäftigt man sich mit russell, so hat man es mit einer ganzen bandbreite unterschiedlicher künstler zu tun. wenn ich eingangs das attribut "transzendental" verwendete, so meinte ich das genau in diesem bezug. gewisse küntler weisen eine durchlässigkeit auf, die sich in ihrem schaffen niederschlägt. der verwertungsprozess, welcher meiner meinung nach allem kreativen zu grunde liegt, kann bei russell offen eingesehen werden. und hat man sich erstmal soweit vorgewagt, wird man sich seiner musik kaum mehr entziehen können.


come to life



the platform on the ocean



love is overtaking me



habit of you



this is how we walk on the moon (youth return to base edit)



special treat: arthur russell, nicky siano and david byrne are dinosaur
kiss me again

20.02.2011

09.02.2011

Paul Simon

Von mir und Paul Simon

Der Weg zu einer vertieften Beziehung zwischen Mensch und Musik.

Die Konzentration auf Wesentliches ist eine Schlüsselkompetenz zum erfolgreichen, performanceorientierten Leben in den Nuller-Jahren. Aufgrund der Werte, welche uns leiten, folgen wir auf verschiedenen Wegen dem Wesentlichen. Aber wir genügen uns selten, auf diesen Wegen. Ein Wink, ein Tipp, eine Interpretation – und wir drehen uns nach dem Wind. Manchmal bereichert uns das und manchmal verlieren wir uns dabei selbst, meist aber beides zugleich. Und trotzdem bleibt uns so vieles verborgen. Gerade weil wir eine Betrachtung gefasst haben. Gerade weil wir meinen, das Wesentliche an der Sache entdeckt zu haben. Zweitbetrachtungen und Perspektivenwechsel können wir uns nicht leisten. Wir schaffen uns nicht die Möglichkeit, etwas Bekanntes neu kennen zu lernen. Wir gestatten es uns nicht, da das Verlassen der erstrittenen Position als Schwäche ausgelegt wird.

Ich kannte Paul Simon schon lange. Ergänzt mit Art Garfunkel ergab sich diese eine Stimme. Die Stimme von Simon and Garfunkel. Und jetzt fühlte es sich als unheimliche Gotthandlung an, diese mystische Einheit zu trennen. Ich brauchte lange, mich vom Eindruck Simon and Garfunkel’s zu lösen. Was ich vor hatte, war hohe Schule. Betrachtung zu verändern – Paul Simon durfte nicht auf dem Fundament von Simon and Garfunkel wachsen. Er sollte sein eigenes Monument werden.

Ich setzte mich gezielt mit drei Alben im Repertoire Simon’s auseinander. Es waren die Alben, von welchen ich hier und da gelesen hatte. Alle drei gehören zum frühen Solo-Schaffen des Künstlers und wurden zwischen 1972 und 1975 veröffentlicht. In Sachen Wesentlichkeit hatte ich mir bereits einen klaren Fokus zurechtgelegt. Ich war zwar mit Alben wie Graceland gross geworden. Kindheitserinnerungen stellten aber in der beabsichtigten Betrachtung eine Störung dar und konnten womöglich den selbst gesteuerten Zugang beeinträchtigen. Konkret handelte es sich bei den auserwählten Alben um Paul Simon (1972), There Goes Rhymin’ Simon (1973) und Still Crazy After All These Years (1975).




Wie nah Paul Simon immer wieder dem Gospel kam, faszinierte mich. Nicht der Fakt, dass es sich dabei um einen bedeutenden Einfluss seiner Musik handelt, sondern wie er sich ihm näherte und den Kontext, welchen er damit immer wieder veränderte. Das zeugte von einer Ehrfurcht gebietenden Weite der musikalischen Möglichkeiten, über welche Simon verfügte. Der Gospel war nicht einfach eine Facette. Alle Färbungen, welche diese traditionelle Musik aufwies, schien Simon zu kennen. Er komprimierte sie und liess daraus seine eingene Neigung, seine eigene Interpretation dieser tiefgründigen Leidenschaft wachsen. Der Gospel wächst auf diesem Nährboden als junge und kräftige Pflanze in seine Musik hinein. Er ist hier nicht mehr Einfluss, sondern zur Gänze etwas, das Paul Simon entwachsen ist.
Ich würde There Goes Rhymin’ Simon als dasjenige der drei Alben bezeichenen, welches am vordergründigsten vom Gospel getragen ist. Bei Take me to the Mardi Gras schlägt er einem erstmals entgegen. In Form der fantastischen Falsetto Stimme Reverend Claude Jeter’s. Die Wärme der Stimme wird von einem sanften Tremolo über genau eine Strophe transportiert. Dann gibt der Reverend den Lead wieder an Simon ab. Diese knappe halbe Minute war einer der erleuchtendsten Momente, welcher Musik für mich zu bieten hatte.




Run that Body down auf Paul Simon repräsentiert für mich eine andere wichtige Komponente seines Werks. Hier kommt die immense Songwriting-Qualität Simon’s zum Ausdruck. Sein Geschick für die Melodie geht in der Instrumentierung des Songs auf. Kein Wunder, hatte ich immer das Gefühl, ein Paul Simon Song könne niemals anders klingen. Ich glaubte zu wissen, dass diese Musik unbedingt und ganz genau so sein müsse. Perfekte Organisation war mir fremd bis dahin. Run that Body down ist perfekt organisiert. Und ich sah mich veranlasst, eine vollkommen neue Massregelung von Güte zu akzeptieren. Simon’s Musik ist seither für mich unwiederbringlich zum Equivalent von wohl geordneter Ästhetik geworden.




Still Crazy After All These Years enthält die bestausgestatteten Songs. Nie überladen – aber es ist festzustellen, dass Simon sich hier mit markanten Rhythmen, schneidigen Bläsern und dezenter Orchestrierung beschäftigt hatte. My little Town zeigt diesen Hang zur kalkulierten Opulenz gut auf. Der Song wächst, schöpft nicht gleich aus dem Vollen. Die Hälfte ist verstrichen, bis die Bläser einsetzen und alles wird noch immer grösser und wuchtiger. Vermutlich ist es aber genau die Rhythmik, welche diesem Überschwang die Spitze nimmt. Sie durchzieht die Momente der Fülle mit einer luftigen Leichtigkeit. Die Balance ist hergestellt. Alles bleibt wohl geordnet.

Simon’s Musik verströmt eine gewisse Stabilität. Es ist nichts Ausschweifendes oder Unausgeglichenes dabei. Das sind nicht im geringsten diejenigen Attribute, für welche ich Musik im Allgemeinen schätze. Im Gegenteil. Aber sie waren wegbereitende, für die vertiefte Beziehung, welche mich mit diesen drei Alben verbindet. Und obwohl ich selber nicht frei war, in der Auswahl dieses Ausschnitts, so rechtfertigt sich der Fokus durch diese Beziehung. Ich lief während meinem Unterfangen immer wieder Gefahr, zu vergleichen. Denn natürlich gibt es bei Paul Simon’s Solo-Werk auffällige Parallelen zum gemeinsamen Schaffen mit Art Garfunkel. Aber es ist mir gelungen, diese Vergleichbarkeit nicht zur Eigenschaft Simon’s Musik werden zu lassen. Und ich glaube, das ist die Essenz dieser ganzen Geschichte.

Mit diesen Gedanken erkläre ich den Weg zur Musik meines Lebens – zu drei der wichtigsten Alben für mich. Man kann sich nie gewiss genug sein, wie man sich gewiss wird. Ich konnte mir die Wesentlichkeit Paul Simon’s neu erschaffen. Ich weiss nicht, ob sich dadurch meine Position in der Wahrnehmung von performanceorientierten Nuller-Menschen verbessert. Es ist aber für mich definitv ein Schritt vorwärts, in meinem persönlichen Umgang mit Musik. Denn Geschmack – Musikgeschmack im Besonderen – ist in jeder Hinsicht formbar. Nicht von der Industrie, wenn man darauf besteht. Sondern von einem selbst. Man sollte sich in dieser Hinsicht mehr zutrauen.



(©ns - Text erschienen am 11. Juli 2009 auf exitmusic.ch)

30.01.2011

bastard post

zwei songs. 1969 vs. 2009. entscheidet selbst.


I actually wanted to post this song at four in the morning. but I fell asleep at ten.




magical misery tour

25.01.2011

a quick one




cotton jones melden sich nach dem featherlands-favoriten tall hours in the glowstream bereits mit der ankündigung einer digitalen ep zurück. am 22. februar soll sit beside your vegetables veröffentlicht werden. das ei auf dem meer wird dann hoffentlich nette gesellschaft erhalten. y-a-y-!

14.01.2011

aufarbeiten: the bees - every step's a yes




the bees' viertes studioalbum ist eine rückkehr, zu ihren wahren qualitäten. im vergleich zum vorherigen album octopus ist die band in ihrem klang bescheidener geworden. sie klingt kleiner und weniger wuchtig, als das zuvor der fall war. mit den beiden protagonisten aaron fletcher und paul butler umfasst sie nach wie vor sechs mitglieder. sechs musiker, die alle distanz zueinander gefasst haben, um dem wirkungsfeld jedes einzelnen instruments mehr raum zu geben. so vergrössert sich die entfaltungsmöglichkeit für filigrane harmonien. im ganzen verleiht diese entwicklung der musik der bees mehr tragweite.












the bees sind hippies. und sie geben nichts drauf, das zu verbergen. auch every step's a yes enthält vielfältige reminiszenzen. wie übrigens alle drei hörenswerten vorgänger der band. seien es die pink floyd-anleihen, welche silver line zum psych folk oeuvre machen oder der rocksteady, der die winter rose in ihrer ganzen hammond-pracht erblühen lässt. aber auf every step's a yes ist nichts geliehen. the bees sind unbestrittene urheber und besitzer ihrer musik. von welcher band lässt sich das schon behaupten?

09.12.2010

a quick one

marrakesh express to carry you all the way through these remaining working hours.


20.11.2010

a quick one

man mutmasst, jim sullivan sei 1975 irgendwo in der wüste zwischen l.a. und nashville von ausserirdischen entführt worden. sein vw käfer wurde 26 meilen ausserhalb der nächstgelegenen ortschaft gefunden - von jim keine spur.





was auch immer dem guten jim zugestossen sein mag, vermutlich hat er danach gesucht. die federlande dankt light in the attic für eins der besten reissues dieses jahres.