Posts mit dem Label low motion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label low motion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

05.02.2012

a quick one



fránçois & the atlas mountains   les plus beaux (e volo love)
fránçois & the atlas mountains   azrou tune (e volo love)



01.02.2012

bastard post

zwei songs. 1992 vs. 1993. entscheidet selbst.




arthur lee - five string serenade (five string serenade)









mazzy star - five string serenade (so tonight that I might see)

04.06.2011

invisible conga people - in a hole / can't feel my knees




diese ep auf dfa records liefert die totale qualitätsschmiere, um den sternenkreuzer für die nächste raum/zeit-reise flott zu kriegen. nie liess es sich angenehmer durch das multiversum flutschen. die invisible conga people hatten bereits 2008 vielversprechendes von sich hören lassen. aber hier geht es nicht bloss um ein nächstes kapitel. es ist das neue testament. dass es lediglich mit zwei songs aufwarten kann, ist zwar bedauernswert, aber kein grund, den glauben zu verlieren. im gegenteil. immerhin sind da ja noch die dub-mixes der beiden originale.


invisible conga people - in a hole




invisible conga people - can't feel my knees




plus ein süsser late night electronica / ambient mix des new yorker duos.


Tracklisting:

1. J.D. Emmanuel – Wizards, Movement 2 (North Star Productions)
2. Velvet Universe – The Start of Friendship 7 (Unknown)
3. Craig Leon – Nommo (Takoma)
4. Meyer Kupferman – Superflute (Nonesuch)
5. Berio – Laborintus (RCA)
6. Masahiko Togashi – Pray (Unknown)
7. Takemitsu-Vocalism Ai (RCA)
8. Professions of Presbyters (Unknown)
9. Yasutaka Tsutsui – Wind (Unknown)
10. Igor Wakhevitch – Beginning Of Peter’s Journey (F.L.V.M)
11. Sun Ra – The All Of Everything (Atavistic)
12. Jan Steele – All Day (Obscure)

03.06.2011

tell me a song

es gibt songs, die rühren an einen sogenannten soft spot. anfangs klingen die lau und medioker. sie plätschern aus den lautsprechern und verbreiten hintergründig langeweile. ihre überlänge besitzen sie, um die langeweile als konzept zu beweisen. sie fluten den raum mit teilnahmslosigkeit.
es kann sein, dass man ins stricken vertieft dasitzt und die musik nur die stille übertönt. mit einem mal dringt da ein saxophonsolo ans ohr, mit sanftem hall versetzt. oder eine gitarre, die einzelnen töne ausgehalten, bis der gefühlskrampf selbst charles bronson die tränen in die augen drückt. dabei sticht man sich vielleicht unversehens die stricknadel unter den fingernagel. vielleicht bleibt das aber schlicht eine schmerzhafte vorstellung.
jedenfalls möchte man sich dieser situation nicht weiter ausgeliefert sehen und fühlt sich veranlasst, den sender zu wechseln oder den track zu skippen. da aber die fernbedienung weit weg liegt und der faule kater sich im schoss festkrallt, lehnt man sich schnaubend in den sessel zurück und lässt geschehen, was sich nicht verhindern lässt.
es sind dies momente des ausgeliefertseins - bis dann das eigentlich merkwürdige geschieht. der blick schweift in die ferne und man kann plötzlich das ohr nicht mehr lassen, von der frivolen schwüle, die da aus den boxen quillt. das anfängliche missfallen steigert sich auf eine ungewöhnliche ebene des behagens. es ist nicht die befriedigung einer vorliebe, die uns sonst so rasch betört. die nun empfundene wonne scheint von woanders zu kommen. gerade weil dieses behagen aus eigentlichem missfallen hervorgegangen ist, hat es die kraft, zu überwältigen. diese erfahrung ist wieder und wieder acht minuten wert.



bob welch - fleetwood mac

fleetwood mac - future games (future games)

03.05.2011

honey spares

wer lust hat auf eine ladung sperrige sonnenmusik und wer grundsätzlich der aufdringlichen erscheinung von honig misstraut - der/die/das sollte sich honey spares anhören. wird nicht lange verfügbar sein. nur grad so lang, wie die rippchen über dem feuer brauchen. (bei e-mail link)


1 the corsairs & jay bird uzzell - smokey places
2 willie wright - nantucket island
3 ween - bananas and blow
4 delicate steve - the ballad of speck and pebble
5 gardens & villa - carizzo plain
6 pigeon john - dude, it's on
7 peaking lights - all the sun that shines
8 arthur russell - hop on down
9 can - come sta, la luna
10 tommy james & shondells - candy maker
11 ozo - listen to the buddha
12 helado negro - regresa
13 trust - candy walls

04.04.2011

bastard post

zwei songs. 2011 vs. 2010. entscheidet selbst.


peaking lights - all the sun that shines (936)








pigeon john - dude, it's on (dragon slayer)
chill, dude. can't you feel it?

30.01.2011

nicolas jaar - space is only noise



wieder so ein jungspund, der uns die neue elektronische progressive vor ohren führt. werte lesende: nicolas jaar - hurra, hurra, hurra! (danke, herr martenstein)









circlesquare? james blake? fever ray? measure with the best - welches bench marking fällt euch ein?


(space is only noise, 28.2.11 auf circus company)

22.11.2010

aufarbeiten: connan mockasin - please turn me into the snat



die türe zuschliessen, den sturm draussen lassen. es ist zeit, die zügel jetzt etwas schleifen zu lassen. schliesslich bewegen wir uns mit windeseile auf das jahresende zu. die erste dekade des neuen jahrtausends wird in kürze der neue stoff für die jüngsten geschichtsbücher sein. verdienterweise darf man sich nun mal tief ausatmend der musik eines connan mockasin hingeben.





irgendwo stand geschrieben, please turn me into the snat fühle sich an wie bossa nova auf lsd. gut getroffen, meint die federlande. selten wurde eine märchenhafte grundstimmung von subtilerer rhythmik beseelt. und selten konnte das dadurch entstandene konstrukt standhafter gegen vorwürfe der antiquiertheit bestehen.





die traumhafte metaphysik von connan mockasin's musik erschliesst sich einem mit dem ersten, bewussten hinhören. zeit dafür aufzubringen, ist eine dankbare sache; gerade in diesen tagen, wo alles sich konzentriert im rennen auf die letzten grossen daten im jahr.


31.10.2010

a quick one

beautiful flight facilities..


aufarbeiten: aeroplane - we can't fly


ein flugzeug, das nicht fliegen kann, ist in aller regel wenig wert. spätestens bei der nüchternen gegenüberstellung von band- und albumname sollten erste warnlampen sturmblinken. aeroplane - das waren stephen  fasano und vito deluca. ein belgisch/italienisches duo, dessen wege sich im verlauf der arbeiten am debutalbum we can't fly trennten.

die erwartungen waren nach ausgezeichneter remix-arbeit für allerlei namhafte künstler und jahrelanger internetpräsenz entsprechend hoch. die federlande vermutet, dass genannte umstände zu einer teilkapitulation des künstler-duos führten. zumindest, wenn man ironie und persiflage als kapitualtion vor der ernsthaftigkeit versteht. der druck und emotionale erschwernisse im schaffensprozess könnten dazu geführt haben. bevor wir uns aber in amateurhafter diagnostik selber vorführen, nun ein paar worte zu den hard facts alias we can't fly.

die lp ist, entgegen anders lautenden rezensionen, ziemlich gut zu verstehen. der eben genannte hintergrund ist fasano und deluca mehr als genug motiv, den ganzen selbstherrlichen showbusiness-kuchen mal ordentlich vorzuführen. man betrachte dazu den kapriziösen clip zu superstar. nein, lady gaga spielt da nicht mit. es ist nur eine specktranche.

die stäksten momente des albums schliessen qualitätsmässig nahtlos zur gehypten vorschaffe des duos auf. die schwächsten fallen in ihrer antriebslosigkeit stark ab. doch daran ist kein weiterer gedanke zu verschwenden. die anschaffung von we can't fly lohnt sich, weil der glanz der perlen die füller in überzeugender art und weise überstrahlt.



28.10.2010

aufarbeiten: timber timbre - s/t




timber timbre's aktuelles album wurde auf dem kanadischen label arts&crafts in einer erweiterten version wiederveröffentlicht. und zwar enthält dieses schmuckstück neu die kcrw-live-sessions von timber timbre's drittem longplayer. ein weiterer, geschätzter teilnehmer in der schönen rubrik "aufarbeiten und noch vor dem jahresende hören".

taylor kirk's blues ist in seiner zurückhaltung und reduziertheit nicht anders, als brachial zu benennen. ich wage zu behaupten, dass wer antony hegarty's (antony and the johnsons) stimme mag, auch bei timber timbre's schwer angetan sein wird. obwohl viele referenzen in die fünfziger und sechziger jahre (YAY für den hall auf der stimme!) auszumachen sind, wirkt nichts davon angestaubt oder überholt. die stimmung bewegt sich konstant irgendwo zwischen eindringlich und gespenstisch. im englischen gibt's dafür ein wort: haunting.










label page

29.09.2010

the long seventies

eine kleine compilation mit verschiedenen tracks aus den 70ern. was lässt sich in musikalischer hinsicht sagen, über diese dekade? synthesizer und keyboard-sounds kamen auf und fügten der elektrischen musik eine neue dimension hinzu. nicht immer zum vorteil der musik. persönlich wage ich mich erst seit kurzer zeit bis in diese gefilde vor. zu süss und zu offensichtlich auf den emotionalen effekt hin getrimmt - über vieles aus dieser zeit kann ich das auch nach wie vor behaupten. aber es gibt stücke, die sind bar von effekthascherei und betören mit ihrer stimmung und starken rhythmen. the long seventies - so heisst die compilation, welche stücke dieser sorte bereithält und dem pauschalisierenden urteilen über diese dekade einhalt gebieten soll.


the long seventies

  1. Electric Light Orchestra - Mr. Kingdom
  2. Aphrodite's Child - Aegian Sea
  3. The Rolling Stones - Heaven
  4. Dennis Wilson - Pacific Ocean Blues
  5. Andy Pratt - Records + Records (Records Are Like Life)
  6. Ohio Players - Sweet Sticky Thing
  7. Bob James - I Feel A Song (In My Heart)
  8. Stevie Wonder - Joy Inside My Tears
  9. Johnny "Guitar" Watson - Superman Lover
  10. Great Pride - She's A Lady
  11. Tony Wilson - I Can't Leave It Alone
  12. Robert Vanderbilt - A Message Especially From God
  13. Aphrodite's Child - Break


the long seventies by polirythmo